Allergien: Ursachen und Entstehung

April 15, 2022

Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Abwehrsystems auf eigentlich harmlose, körperfremde oder körpereigene Substanzen. Doch wie entsteht eine Allergie und was sind die Auslöser? Wir erklären es Ihnen in unserem Blogbeitrag.

Was sind Allergien?

Die sogenannten Allergene wie Blütenpollen oder Hausstaub werden meist eingeatmet. Die Auslöser von Allergien sind häufig Proteine von Pollen (Heuschnupfen), Milbenkot (Hausstaubmilbenallergie) oder Schimmelpilze (Schimmelpilzallergie), denn sie haben das höchste Allergiepotenzial. Weitere Auslöser von Allergien können sein:

  • Staubmilben
  • Duftstoffe und Haushaltschemikalien
  • Schimmel
  • Tierhaare
  • Baumaterialien
  • Zimmerpflanzen

Die genauen Ursachen sind jedoch so individuell wie die betroffene Person selbst – ganz unabhängig von Geschlecht und Alter. Bei manchen Allergikern treten die Beschwerden saisonal auf, zum Beispiel wenn bestimmte Pollen in der Luft umher wirbeln. Andere wiederum haben ganzjährig Symptome. Das Kuriose: Viele Allergiker haben mehrere Allergien gleichzeitig. Das heißt, sie reagieren allergisch auf Stoffe einer bestimmten Gruppe, die sich chemisch oder biologisch sehr ähneln.

Warum entstehen Allergien?

Zur Entstehung von Allergien gibt es verschiedene Theorien. Aus diesem Grund lässt sich die Frage nicht pauschal beantworten. Die meisten Allergien beruhen allerdings auf folgenden Ursachen:

Vererbung

Als ein Grund spielen genetische Faktoren eine Rolle. Kinder, bei denen beide Elternteile Allergiker sind, entwickeln mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 60% ebenfalls eine Allergie. Ist nur ein Elternteil Allergiker, liegt die Wahrscheinlichkeit bei nur noch 30%. Laut Wissenschaftlern existieren circa 140 Genregionen, die Allergien begünstigen können. In Kombination mit Pollen, einem geschwächten Immunsystem, Umweltschadstoffen oder belasteten Wohnräumen können bei genetisch vorbelasteten Menschen allergische Reaktionen auftreten.

Umweltfaktoren

Umweltfaktoren wie die zunehmende Feinstaubbelastung, schlecht gelüftete Wohnungen, Tabakrauch, übertriebene Hygiene aber auch psychische Faktoren wie bspw. Stress begünstigen das Allergierisiko. Bei einem hohem Hygienestandard könnten bestimmte Teile des Immunsystems unterfordert sein und sich im Ergebnis gegen eigentlich harmlose Stoffe richten. Beispiel gefällig? Kinder, die auf Bauernhöfen oder mit mehreren Geschwistern aufwachsen und so von klein auf ihr Immunsystem trainieren, entwickeln seltener Allergien als Stadtkinder oder Kinder mit wenig Kontakt zu Gleichaltrigen. Wichtiger als die Differenzierung zwischen Stadt und Land ist allerdings die Umgebung, in der das Kind aufwächst. Ein Elternhaus in ländlicher Umgebung, mit direkter Anbindung an einer stark befahrenen Straße ist ungünstiger als bestimmte Wohngebiete in der Stadt.

Klimawandel

Neben den veränderten Lebensumständen gehen Experten davon aus, dass auch der Klimawandel eine Ursache für die Entstehung von Pollenallergien ist, denn pollenproduzierende Pflanzen wachsen durch die verstärkte CO2-Konzentration. Wärmere Temperaturen führen zur Verbreitung von allergieauslösenden Pflanzen, wie bspw. Ambrosia oder Glaskraut. Eine Erwärmung der Meere und Seen sorgt zudem dafür, dass die Pollen in höhere Schichten der Atmosphäre gelangen und so über weite Entfernungen verweht werden können. So konnten beispielsweise Pollen der ungarischen Ambrosia in der Umgebung von Dresden und Cottbus nachgewiesen werden.

Was tun gegen Allergien?

Was tun gegen Allergien

Leider gibt es gibt immer weniger naturbelassene Lebensräume. Die meisten Menschen leben in luftverschmutzen Ballungsgebieten und sind ständig Belastungen ausgesetzt, die das Immunsystem überfordern und somit Allergien auslösen können.

  • Luftverschmutzung (Auto- und Industrieabgase)
  • Belastung des Wohnraumes (z.B. Tabakrauch) oder chemische Stoffe im Haushalt
  • Beruf (siehe auch berufsbedingte Allergien) 
  • Ernährung (bestimmte Lebensmittel oder Zusatzstoffe)

Doch es gibt einen Ausweg. Zeigen Sie den Allergenen, wer der Boss ist! Mit folgenden Regeln können Sie sich und Ihre Lieben schützen:

  • Raum regelmäßig lüften
  • Nassreinigung von Teppichen durchführen (min. zweimal pro Woche)
  • Unnötige "Staubsammler" (Teppiche, Bücher usw.) loswerden
  • Zimmerpflanzen überwachen
  • Umweltfreundliche Materialien bei Renovierungen verwenden

Eine schimmelpilz-, milben-, und pollenarme Umgebung vermindert das Risiko für die Entstehung von Allergien. Doch der effektivste und nachhaltigste Weg gegen Allergene ist und bleibt der Luftreiniger.

Noch Fragen? Unsere Experten beraten Sie gern zum Thema.

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